Anforderungen an die Schullüftung
Die Planung einer Lüftung für Schulen ist heute anspruchsvoller denn je. DIN EN 16798-1, VDI 6040 und ASR A3.6 definieren klare Anforderungen an Luftmenge, CO₂-Konzentration, Schall und Behaglichkeit. Gleichzeitig unterscheiden sich Neubau und Sanierung grundlegend in ihren technischen Rahmenbedingungen. Für TGA-Fachplaner stellt sich daher die zentrale Frage:
Welche Lüftungslösung ist normgerecht, wirtschaftlich und baulich realisierbar?
Wesentliche Planungsparameter sind:
Außenluftvolumenstrom pro Person
zulässige CO₂-Konzentration im Klassenraum
Schallpegel im Unterrichtsbetrieb
Energieeffizienz und Wärmerückgewinnung
Wartungs- und Betriebskonzept
Luftmenge im Klassenraum richtig berechnen
Die erforderliche Luftmenge ergibt sich aus der Personenzahl und dem gewünschten Luftqualitätsniveau. Typisch sind 25 bis 30 m³/h pro Person. Bei 25 Schülern und einer Lehrkraft ergibt sich ein Außenluftvolumenstrom von rund 650 bis 800 m³/h.
Wichtig ist eine bedarfsgerechte Regelung. CO₂-Sensoren ermöglichen eine dynamische Anpassung der Luftmenge und reduzieren den Energieverbrauch im Teillastbetrieb.
Die detaillierte Berechnung der Außenluftvolumenströme nach DIN EN 16798-1 finden Sie im Leitfaden „Lüftungslösungen für Bildungseinrichtungen“.
Zentrale Lüftungsanlage für Schulen
Bei der zentralen Lüftungsanlage versorgt ein zentrales RLT-Gerät mehrere Klassenräume oder das gesamte Schulgebäude. Die Luftverteilung erfolgt über ein Kanalsystem.
Vorteile | Herausforderungen |
hohe Energieeffizienz durch zentrale Wärmerückgewinnung | Platzbedarf für Technikraum und Schächte |
:format(webp))

:format(webp))
:format(webp))
:format(webp))
:format(webp))