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Kanalrauchmelder zur Rauchdetektion in Lüftungskanälen.

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Der Kanalrauchmelder O-KRM-X wurde zur Rauchdetektion in Lüftungskanälen entwickelt. Er stellt die Kombination eines Rauchmelders mit einem Adaptersystem dar, dessen Messrohr und Gehäuse speziell für einen optimalen Luftstrom durch den Rauchmelder angepasst wurden.
Das Mehrkammer-Messrohr im Luftkanal transportiert die Luft innerhalb des Luftkanals auf der gesamten Länge des Rohres über die Melderkammer wieder zurück in den Luftkanal. Bei Erkennung von Rauch reagiert der Melder sofort und löst einen Alarm aus.
Im Laufe der Zeit verschmutzt der Melder. Wegen der Alarmschwellennachführung bleibt die Empfindlichkeit bis zur Totalverschmutzung gleich. Ab 70 % Verschmutzung löst der Melder aus und signalisiert dies durch Blinken. Wenn der Melder nicht ausgetauscht wird, kommt ab 99% Verschmutzung Rauchalarm.
Der Verschmutzungsgrad wird in einer zweizeiligen LED-Anzeige signalisiert, bei unter 70% blinkt diese und das Relais „Schmutz“ fällt ab.
Um die Funktionsfähigkeit nachzuweisen, ist das Gerät mit einer elektronischen Luftstromüberwachung ausgestattet, die bei unter 1 m/s eine blaue LED leuchten lässt. Die Störungs-LED leuchtet, wenn der Rauchmelder oder die Elektronik defekt ist sowie bei fehlendem Rauchmelder.
Mit dem Resettaster muss der Rauchalarm entriegelt werden. Mit der gleichen Taste ist auch der Funktionstest möglich.
Die Betätigung wirkt wie Rauchalarm. Weiterhin erzielt man die gleiche Funktion bei Neustart oder wenn man die Brücke zwischen Klemme 9 und 10 öffnet (Fernentriegelung).
Montagehinweise und Positionierung
Der O-KRM-X ist nach Maßgabe der jeweils örtlich gültigen landesrechtlichen Vorschriften über Lüftungsanlagen anzuordnen. Eine sichere Raucherkennung ist zu gewährleisten.
Das Luftsammelrohr darf in Abhängigkeit vom Querschnitt der Lüftungsleitung bis zu einer Länge von 160 mm gekürzt werden.
Diese Mindestlänge von 160 mm darf nicht unterschritten werden. In Verbindung mit der Montagekonsole O-KS können auf diese Weise Kanäle bis < Ø 100 mm überwacht werden. Im Hinblick auf die maximale Breite/ maximale Höhe/ maximalen Durchmesser der mit dem 600 mm langen Standard-Luftsammelrohr zu überwachenden Lüftungsleitungen bestehen gemäß VdS-Anerkennung / DIBT-Zulassung keine Begrenzungen. Beim Einbau muss die auf dem Luftsammelrohr-Adapter angegebene Luftstromrichtung eingehalten werden. Das Luftsammelrohr darf seitlich, unten oder oben am Lüftungskanal befestigt werden – die Lage ist beliebig.
Installieren Sie den O-KRM-X im Idealfall – sofern dies baulich möglich ist – dort, wo normalerweise Strömungsmessgeräte u.ä. befestigt sind, so dass der Luftstrom laminar am Messrohr fließen kann. Wir empfehlen, dass der O-KRM-X in gleicher Entfernung zu Heiz-, Kühl- und Luftfeuchtigkeitsgeräten montiert und ähnlich angebracht wird wie Strömungssensoren. Der Abstand des O-KRM-X zu Formstücken, Klappen, Filtern usw. sollte in Strömungsrichtung gesehen 3-mal und mit Strömungsrichtung gesehen 5-mal die Diagonale des Kanalquerschnittes betragen, sofern dies baulich möglich ist. Der O-KRM-X einschließlich Luftsammelrohr darf nicht entlang der Längskanten von Lüftungsleitungen (Eckbereich) eingebaut werden. Der KRM-X ist ferner so einzubauen, dass das Luftsammelrohr permanent Im Luftstrom liegt. Bei waagerechten Lüftungsleitungen sollte der KRM-X einschließlich Luftsammelrohr im oberen Drittel der Lüftungsleitungen oder an der Oberseite der Lüftungsleitungen installiert werden, sofern dies baulich möglich ist.
Wenn bauliche Gründe vorstehende Positionierungsempfehlungen nicht gestatten, ist der KRM-X so zu montieren, dass dennoch eine sichere Raucherkennung / Durchströmung gewährleistet ist. Die blaue LED „Luftstrom“ kann hierzu als Indikator einer ausreichenden Durchströmung verwendet werden (LED aus bei ausreichender Strömung).
Beachten Sie diese Anleitung. Alle Arbeiten (wie z.B. Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und
Wartung) dürfen ausschließlich durch ausreichend qualifizierte Fachhandwerker erfolgen. Die jeweils örtlich gültigen Vorschriften und Regeln (z.B. Landesbauordnung, Elektro-/VDE-Richtlinien etc.) sind zu beachten. Installateur und Betreiber sind verpflichtet,
sich vor Inbetriebnahme ausreichend zu informieren. Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes die Produktbeschreibung.
Vergewissern Sie sich, dass sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffende Applikationen eignet. Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der Bedienungs- und Montageanweisungen.
Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung übernehmen wir keine Haftung. Unerlaubte oder unsachgemäße Eingriffe und Veränderungen am Gerät führen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis sowie der Gewährleistungs- und Garantieansprüche.